Orden und geistliche Gemeinschaften

Der Neokatechumenale Weg

Was ist der Neokatechumenale Weg?

Er ist ein Angebot für Pfarreien, um der ureigensten Aufgabe der Kirche gerecht zu werden: Die Einführung in den Glauben. Er ist eine der Früchte des zweiten Vatikanischen Konzils und hat Bezug zum Katechumenat der Urkirche. Dort sagten die Menschen über die Christen: „Seht, wie sie sich lieben!“ und wollten das auch für ihr eigenes Leben. So begannen sie den Weg des Katechumenats in kleinen Gemeinschaften, der sie zur Taufe führte. Wie diese Gemeinschaften der Urkirche durchlaufen auch die Neokatechumenalen Gemeinschaften heute verschiedene Etappen der Reifung. Der Neokatechumenale Weg hat sich in den nun 50 Jahren seines Bestehens in fast allen Ländern der Erde ausgebreitet.

Wie entsteht eine Gemeinschaft?

Zwei Monate lang werden zweimal pro Woche abends etwa einstündige Katechesen gehalten, in der die Glaubensinhalte in existentieller, auf das konkrete Leben bezogenen Weise verkündet werden. Zum Abschluss entsteht eine kleine Gemeinschaft aus den Personen, die diesen Weg gehen möchten. Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Neokatechumenalen Wege ist unverbindlich.

Wer ist eingeladen?

Voraussetzungslos jeder ist eingeladen: Jugendliche und Erwachsene, Ungläubige, Andersgläubige, Ungetaufte, aber auch Getaufte und Gläubige, die ihren Glauben vertiefen wollen, auch diejenigen, die eine Antwort auf schwierige Situationen suchen bei Ehekrise, Krankheit, Tod, Scheitern im Beruf, in der Familie, Einsamkeit, im Alter, bei Problemen mit der Übergabe des Glaubens an die Kinder ...

Warum dieser komplizierte Name?

Papst Paul VI sagte zu den Initiatoren des „Weges“: „Was ihr macht, diese Einführung zum Glauben, ist ein Katechumenat. Es ist wichtig, dass jeder diese Einführung bekommt, egal ob vor der Taufe, oder – wie ihr es auch macht – nach der Taufe. Dann ist es ein NEOKATECHUMENAT.“

Der Neokatechumenale Weg in der Pfarrei Hl. Ansgar

Im Erzbistum Hamburg bzw ehemals Bistum Osnabrück gibt es seit dem Jahr 1979 Neokatechumenale Gemeinschaften, in St. Theresien – Altona seit 1993. Seit dem Anfang wurden regelmäßig Anfangskatechesen gehalten, so dass wir jetzt fünf Neokatechumenale Gemeinschaften in der Pfarrei haben.

Die Gemeinschaften befinden sich in unterschiedlichen Etappen. Daher feiert normalerweise jede Gemeinschaft getrennt von den anderen. Die Etappen entsprechen dem kirchlichen Dokument „Die Feier der Eingliederung Erwachsener in die Kirche nach dem neuen „Rituale Romanum“.

Jede Gemeinschaft trifft sich in der Regel zwei Mal in der Woche, dienstags oder mittwochs (abhängig von den Räumen, die zur Verfügung stehen) für eine Wortliturgie oder eine Hausliturgie und am Samstag für eine Vorabend-Eucharistiefeier nach der ersten Vesper des Sonntags.

Kontaktdaten

Der Neokatechumenale Weg

Ansprechpartner

Volker und Elisabeth Beister
Mobil (0160) 98 95 33 57
hamburg@neokatechumenalerweg.de

 


 

Sankt Benedikt Gemeinschaft Hamburg

Die Gemeinschaft wurde am 2. Mai 2006 in der kath. Kirchengemeinde St. Ansgar/Kleiner Michel Hamburg gegründet.

Durch das regelmäßig Zusammenkommen sowie die einander erwiesene geschwisterliche Liebe im Alltag, wollen die Brüder und Schwestern mit Hilfe der Regel des Hl. Vaters Benedikt eine „Schule für den Dienst des Herrn“ errichten (RB Prol.45), um immer tiefer in das Wesen der benedikt. Spiritualität und ihr Charisma hinein zu wachsen.

Durch die Feier des gesungenen Chorgebetes in Form eines öffentlichen Gottesdienstes im Chorraum der Kirche, am „Grab“ des Hl. Ansgars, wird Gott, gemeinsam mit den anwesenden Gästen, gepriesen.

Die Sankt Benedikt Gemeinschaft Hamburg gehört zur Römisch-Katholischen Kirche. Jedoch sind, im ökumenischen Geist, Christen jeglicher Konfession willkommen.

Kontaktdaten

Sankt Benedikt Gemeinschaft Hamburg

Michaelisstraße 5
20459 Hamburg

Telefon (040) 37 12 33

benedikt@kleiner-michel.de
Facebook: St. Benedikt Gemeinschaft Hamburg

Ansprechpartner

Br. Gabriel J. Cysneiros Obl. OSB
Telefon (0172) 274 68 90
cysneirosjader@gmail.com


 

Gemeinschaft Christlichen Lebens – GCL

Die GCL ist eine geistliche Gemeinschaft innerhalb der römisch-katholischen Kirche. In ihr treffen sich Menschen sowohl in kleinen Gruppen als auch auf regionaler, nationaler und Weltebene, um miteinander Leben und Glauben zu teilen. Die GCL ist geprägt von der Spiritualität des heiligen Ignatius von Loyola (1491–1556), des Gründers des Jesuitenordens.

In einer GCL-Gruppe treffen sich regelmäßig Frauen und Männer oft über Jahre hinweg. Im geschützten Rahmen teilen sie miteinander Leben und Glauben. Sie tun dies im Licht des Evangeliums und aus den Quellen der ignatianischen Spiritualität. Wichtig ist die gegenseitige Wertschätzung, die Achtung des je eigenen Wegs, den jede/r in aller Freiheit gehen darf. Auch gibt es Veranstaltungen und Begegnungstage, zu denen jeder eingeladen ist.

Kontaktdaten

Gemeinschaft Christlichen Lebens – GCL

hamburg@gcl.de
hamburg.gcl.de

Ansprechpartner

Andreas Kolloczek
Telefon (040) 743 44 74
hamburg@gcl.de


 

Fokolar-Gemeinschaft

Die Fokolar-Bewegung gehört zu den neueren geistlichen Aufbrüchen in den christlichen Kirchen. Im Mittelpunkt steht das gelebte Evangelium.

Aus unscheinbaren Anfängen während des 2. Weltkriegs in Norditalien hat sich eine weltweite Bewegung entwickelt. Christen verschiedener Kirchen finden in ihr zusammen, und Angehörige anderer Religionen und Weltanschauungen wissen sich ihr verbunden.

Es gibt zahlreiche Formen der Zugehörigkeit, von der gelegentlichen Beteiligung an Initiativen und Veranstaltungen bis zu verbindlichen Lebensformen in kleinen Gemeinschaften – wie der unseren.

Kontaktdaten

Fokolarbewegung
Männer-Fokolar Hamburg

Schwanenwik 26
22087 Hamburg

Telefon (040) 44 85 40

mfokolar-hh@gmx.net
www.fokolar-bewegung.de
www.focolare.org


 

Missionarinnen der Nächstenliebe

Die Niederlassung der Missionarinnen der Nächstenliebe in Hamburg wurde am 1. Juni 1990 gegründet. Das „Haus Betlehem“ steht an der Ecke Budapester Straße/Detlev-Bremer-Straße. Es wurde von dem Verstorbenen Pfarrer von Stockhausen mit einem Team von fünf engagierten Männern für den Dienst der Schwestern an den Armen erworben. Im „Haus Betlehem“ empfangen obdachlose und bedürftige Menschen ein kräftiges Frühstück und an den Sonntagen ein Mittagessen. Am Freitag findet eine Austeilung von Lebensmitteln an bedürftige Familien statt.

Frauen, die keine Bleibe haben, finden füre kurze Zeit hier Unterkunft und im Winter finden auch Männer eine nächtliche Notbeherbergung. Zusammen mit vielen Helfern versuchen die Schwestern – im Geist ihrer Gründerin, der hl. Teresa von Kolkata, „etwas Schönes zu tun für Gott“. Die Schwestern besuchen – soweit die Zeit reicht – Kranke, Menschen in Heimen und Gefängnissen.

Kontaktdaten

Missionarinnen der Nächstenliebe

Budpester Straße 23 a
20359 Hamburg
Telefon (040) 319 56 01

Ansprechpartnerin

Sr. M Tarcilla Kujur MC
Telefon (040) 319 56 01